Aargauischer Kleintierzüchterverband
 
 
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Vorständetagung vom 20. September 2008

auf der Liebegg in Gränichen

 



Unser AKV-Präsident Alois Wernli begrüsst Gion P. Gross, den Kursleiter, zur heutigen Tagung mit dem Thema

"Kommunikation und Mitgliederwerbung"


Was heisst Kommunikation?
 
 

Kommunikation definiert auf der menschlichen Alltagsebene ein gemeinschaftliches Handeln, in dem Gedanken, Ideen, Wissen, Erkenntnisse, Erlebnisse (mit-)geteilt werden und auch neu entstehen.

Kommunikation in diesem Sinne basiert auf der Verwendung von Zeichen in Sprache, Gestik, Mimik, Schrift, Bild oder Musik.
 

Kommunikation ist die Aufnahme, der Austausch und die Uebermittlung von Informationen zwischen zwei oder mehreren Personen.

Kommunikationsformen können akustisch (verbal) oder visuell (nonverbal) sein.



WAHR IST NICHT, WAS DU SAGST,


WAHR IST, WAS DER ANDERE VERSTEHT!

 

Gruppenarbeit:
1. Wie läuft die Kommunikation von "oben"?
2. Wie läuft die Kommunikation nach "unten"?

 


Fazit zur Frage 1:

Die vorhandenen Informationsquellen - Tierwelt, Internet, Jahrbuch, öffentliche Anlässe, schriftliche Mitteilungen - werden im allgemeinen als gut erachtet, ev. müsste der Informationsfluss
schneller erfolgen.


Fazit zur Frage 2:

Es stehen auch hier viele Möglichkeiten zur Verfügung, welche unbedingt genutzt werden sollten: Erstellung Jahresprogramm (rechtzeitig), Orientierung an Versammlung über Schweiz. Tagungen, schriftliche Mitteilungen, Austausch an Obmännerkursen, Monatshöck, etc.
 


Mitgliederwerbung weshalb ?
 

 

Wir kämpfen mit

- Mitgliederschwund
- der Ueberalterung
- dem grossen Freizeitangebot
- dem Tierschutz, welcher viele von der Tier-
  haltung abhält.

Gruppenarbeit:
Was sage ich jemandem, der mich fragt, weshalb er/sie meinem Verein beitreten sollte?

 


Fazit:

"WIR SIND DIE BESTEN"

Wir sind stolz auf unser schönes Hobby und präsentieren uns mit Ueberzeugung.

 

Wir bieten:
- stressfreier Aufenthalt in der Natur mit Tieren
- gute Kameradschaft
- lässige, ungezwungene Zusammenkünfte
- Betreuung und Verantwortung von Lebewesen
 

- gute soziale Kontakte und Integration im Dorf
- gegenseitige Unterstützung (Füttern bei Krank-
  heit, Ferienabwesenheit)
- grosses Angebot an Weiterbildungs-
  möglichkeiten
- kleiner, bescheidener Jahresbeitrag

 

Jeder DARF, keiner MUSS
 


Situationsanalyse:

Haben wir konkrete Massnahmen für die Mitgliederwerbung in den letzten Jahren umgesetzt?
 

1. Haben Sie für Ihren Verein eine eindeutig definierte und nach aussen erkennbare Zielsetzung
    (z.B. Nachwuchsförderung, Betreuung Neumitglieder, alle Tierfreunde sind willkommen)?

2. Haben Sie die anfallenden Aufgaben in Ihrem Verein klar strukturiert und jeweils bestimmten
    Personen zugeordnet?

3. Haben Sie diese Aufgaben- und Organisationsstruktur in den letzten Jahren verändert und an
    die aktuellen Anforderungen angepasst?

4. Hat Ihr Verein ein Marketingkonzept?

5. Haben Sie die Aktivitäten im Marketingbereich in den letzten Jahren verstärkt?

6. Haben Sie in den letzten fünf Jahren Veränderungen in der Beitragsstruktur und / oder bei der
    Aufnahmegebühr vorgenommen, um die Mitgliederentwicklung positiv zu beeinflussen?

7. Hat der Verein versucht, zusätzliche Einnahmequellen zu erschliessen (z.B. Angebot von Kursen,
    Sponsoringmassnahmen, Ausrichtung von Ausstellungen und Jungtierschauen, etc.)?

8. Haben Sie in den letzten Jahren eine Mitgliederbefragung durchgeführt, um die Zufriedenheit
    zu "messen"?

9. Haben Sie in den letzten Jahren Geld für gezielte Mitgliederwerbung investiert?

10. Ist die Neumitgliederbetreuung in Ihrem Verein klar geregelt (verantwortliche Person). Und
      nimmt diese ihre Verantwortung auch regelmässig wahr?

11. Haben Sie in den letzten Jahren einen öffentlichen Kurs organisiert (Fleischverwertung,
       Fellnähen, Haltung und Pflege von Kleintieren, Tierschutzverordnung)?

12. Ist ein regelmässiger Informationsfluss an alle Mitglieder (Web, Vereinsnachrichten, etc.)
      Oeffentlichkeit (Lokalmedien, Anschlagbrett), gewährleistet? 
 

Mindestens 7 Fragen müssten mit einem klaren und überzeugten JA beantwortet werden.

   


Wir erstellen ein Konzept für die Mitgliederwerbung
 

1. Schritt: Situationsanalyse:
    Wo stehen wir?

2. Schritt: Zielsetzung (auf der Grundlage der
    Situationsanalyse)
    Was ist das langfristige Ziel des Vereins?
 

3. Schritt: Strategieerstellung
    Wie sollen die Ziele erreicht werden?

 

4. Schritt: Auswahl und Festlegung der durch-
    zuführenden Massnahmen
    Welche Massnahmen werden eingesetzt,
    um die Strategie umzusetzen und das Ziel
    zu erreichen? 

5. Schritt: Umsetzung der ausgewählten Mass-
    nahmen.

6. Schritt: Kontrolle des Erfolges
    Sind die Ziele erreicht worden?

 

NA, DANN LOS: PACKEN WIR'S AN !